Ersteinmal wünsche ich euch allen hiermit ein frohes neues Jahr 2008! Das Jahr begann für mich in New York - ja, ich war einer derjenigen, die am Times Square eine Ewigkeit auf die magischen 0 Uhr gewartet haben. Aber erstmal von vorne
Angekommen sind wir - das heisst Max, Max, Stefan und ich - in New York am Samstag, den 29. Dezember. Hier schon einmal der Rat besser zum JFK Flughafen zu fliegen als nach Newark, denn letzterer ist deutlich älter und irgendwie abgenutzt. Flug war, abgesehen von meinen Ohren, ganz ok und recht schnell - nur ca. 2 Stunden.
Der erste Schock kam dann allerdings nicht wegen der immensen Größe der Stadt, sondern aufgrund unseres "Hotels". Ich weiß nicht ob die das Ding sonst als Obdachlosenheim nutzen - vom Feinsten war es nicht. Als wir ankamen hatten einige Mädels erstmal Probleme mit dem ziemlich ruppigen "Concièrge". Bei uns war er freundlich - er mochte Deutschland, wo er ein Kind gezeugt hatte. Nette Info. Jedenfalls bekamen wir relativ schnell die Zimmerschlüssel und sind dann mit unserem Gepäck hoch in den 4. Stock, wo wir unsere Räume beziehen konnten. Diese Zimmer bestanden aus kaum mehr als 2 Betten. Ungefähr genauso viel Platz war auch da drin. Sprich: man konnte sich nur alleine stehend darin aufhalten - umziehen oder gar sich zu 4 mal in einem Raum aufhalten, um den Tag zu planen ging nicht. Die Kommunikation war dennoch recht einfach dank der fehlenden Wände. Um euch das ganze näher zu bringen - hier ein Video:
Auch nicht erfreulich an dem Trip: Der Aachener Max musste leider verfrüht abreisen, so dass wir seit Sonntag nur noch als Trio unterwegs waren. Das hat aber auch sehr gut geklappt - angeguckt haben wir uns ein Museum, Central Park, Uptown / Downtown Areas und natürlich den Times Square.
Am 31. Dezember, seit etwa 15.45 standen wir dann ca. 2 Blocks vom eigentlichen Times Square entfernt und warteten auf die Jahreswende. Laut Polizisten, die in großer Zahl im Einsatz waren, standen die Leute ganze 20 Blocks weiter nach uns noch. So viele Leute habe ich noch nie gesehen. Jedenfalls war die große Silvesterbrause eher eine Party auf Sparflamme. Denn: was im TV so aussieht wie ein Schaulaufen der Superstars ist genau das - allerdings nur für Fernsehpublikum. Dank arg eingeschränkter Sicht und nicht optimalen Soundbedingungen bekommt der Standard-Besucher von den Konzerten rein gar nichts mit. In Berlin, wo ich letztes Jahr gefeiert habe,, war das alles viel viel besser gelöst. Außerdem war Alkohol verboten (wir standen eh direkt bei der Polizei am Gitter) und Toiletten sowie Essstände nicht existent. Gott sei Dank gibt es Mc Donald's - und die haben das Geschäft ihres Lebens gemacht dadurch dass sie Essen & Getränke - gegen Aufschlag! - nach draußen zu den Leuten gebracht haben.
Unter diesen Umständen war das Warten auf 2008 dann auch eher mühsehlig. Zum Teil entschädigt wurde man jedoch durch den spektakulären Countdown um 11.59 und dem Ball, der von einem dieser Werbetower herunterfällt. Das ganze habe ich auch versucht in einem Video festzuhalten - das ich allerdings wegen der Größe erstmal komprimieren muss :(.
Letztendlich war es cool einmal dabei zu sein. Würde ich es nochmal machen? Absolut nicht. Dafür war der Rest des Trips sehr angenehm. Nette Leute, tolle Stadt - nur mal Reni fragen - gutes Essen (jajaja ich weiß) und gutes Wetter. Ich suche momentan noch nach einer Möglichkeit Bilder hochzuladen - das dauert mir hier zu lange! Sollte ich was finden kommt der Link natürlich auf die Seite.
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2 Kommentare:
Wo war das Zimmer und was habt ihr dafür bezahlt? Wie krass war das denn bitte!??!
oh gott das ist ja der oberhammer....ihr armen....da hätt ich ja angst um mein leben und meine gesundheit!^^
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